„Leben ohne Dich“ auf der La Vita in Bad Dürkheim

Unser nächstes Treffen ist am:

  • 13. März 2024, 18:30 h
    Gruppentreffen Bad Dürkheim
    Seebacher Haus, Bad Dürkheim

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Die Messe für Gesundheit und Lifestyle „La Vita“ fand am 19. und 20. Oktober 2019 zum zweiten Mal in der Salierhalle in Bad Dürkheim statt. Das kleine Kur-Städtchen zeigte sich von seiner sonnigen Seite. Obwohl es morgens noch stark regnete, konnte man nach dem Messebesuch durch den nahe gelegenen sonnigen Kurgarten spazieren.

Leben ohne Dich präsentierte sich zum ersten Mal auf dieser Messe. Die Selbsthilfegruppe (SHG) Hessheim übernahm die Organisation und Horst und Marita Rau von der SHG Waldbröl kamen zur Unterstützung und brachten das Messe-Equipment mit. Die Gruppenleitung (Frank und Konny Wingerter und Marlies Issle), erhielt am Stand tatkräftige Unterstützung von Wolfgang Götz sowie Brigitte und Günter Wagenblaß. Aber auch als Besucher unterstützten uns unsere Gruppenteilnehmer: Uli und Karin Melzer (Leiter der Selbsthilfegruppe in Philippsburg, Baden-Württemberg), Klaus und Marita, sowie Martina und Klaus besuchten uns am Stand.

Die Messe war mäßig besucht, das war sicherlich auch dem guten Wetter geschuldet. Weil die Besucher sich mit unserem Thema schwer tun, gab es wenig Besuch an unserem Stand. Die Gespräche aber, die wir mit Betroffenen und Mitarbeitern aus dem medizinischen Bereich hatten, berührten uns sehr. Sie zeigen uns, wie wichtig es für uns ist, eine Öffentlichkeit herzustellen.

An beiden Tagen hielt Konny Wingerter von der SHG Hessheim einen Vortrag zum Thema „Elterntrauer und Unterstützung in der Selbsthilfe“. Die Zuhörer konnten sich ein Bild machen vom Ablauf einer Gruppenstunde bis hin zu den Themen, die nicht nur für trauernde Eltern, sondern für alle trauernden Menschen eine Herausforderung darstellen. Ziel des Vortrags ist es, mehr Verständnis auf beiden Seiten – Umfeld und Trauernde – zu schaffen. Die Erfahrung zeigt, dass über Verstorbene nicht mehr geredet wird, aus falsch verstandener Fürsorge und aus Angst, sich mit dem Thema Tod und Trauer zu beschäftigen. Leider führt dies in betroffenen Familien häufig zu Missverständnissen und Verständnislosigkeit auf beiden Seiten.

Text: Konny

Fotos: Frank